Vergebung

 

Die Vergangenheit abschließen

Über wen immer ich mich ärgere, dem schicke ich Energie!

Will ich das?

Die Wahrheit ist, die Frequenz der Emotion (negativ oder positiv), die ich gerade empfinde, bestimmt, welche Erfahrungen ich anziehe und welches Leben ich mir gerade erschaffe:

  1. Negative Emotionen = negative Erfahrungen
  2. Positive Emotionen = positive Erfahrungen

Wenn ich ständig in negativen emotionalen Schwingungen vibriere, dann kann ich keine positiven Situationen anziehen. Das widerspricht dem Gesetz der Resonanz.

Konnte ich noch nicht mit negativen, verletzenden Erfahrungen aus meiner Vergangenheit abschließen, blockieren mich diese alten Emotionen und Gedanken zum Zugang zu positiven Ergebnissen und Erleben in meiner Zukunft.

Um wirklich in der Lage zu sein, ein freies, gesundes, reiches und glückliches Leben zu erschaffen, erlaube ich MIR zu vergeben!

Ich schließe mit den negativen Verletzungen aus der Vergangenheit ab. Sonst ziehe ich immer wieder dieselben negativen Erfahrungen IN MEINEM LEBEN an.

Dabei geht es nicht um Moral. Es geht nicht darum zu sagen, der andere hatte Recht oder sein Verhalten war richtig. Es geht vielmehr darum, uns selbst aus dem Gefängnis des Hasses, des Leides oder der negativen Emotion zu befreien.

Ich bezahle selber dafür!!!! Nicht der andere, auf den ich wütend bin oder mich verletzt.

Ich bezahle mit meiner Energie, mit meiner Gesundheit, mit meinem Erfolg, mit meinem nicht gelebten Leben.

Ich stecke weiterhin in der Vergangenheit fest, ich lebe in der Vergangenheit und nicht im Hier und Jetzt.

Die Macht des Ho´oponopono

Die Hawaiianer machen es uns vor: Das Ho´oponopono ist ein mächtiger Prozess, mit dem wir negative Energien und Emotionen aus unserem System entlassen können.

Dabei spreche ich einfache 4 Sätze, immer dann, wenn mir bewußt wird, wo bin ich gerade mit meinen Gedanken, welche Denkmuster habe ich und welches Gefühle (positiv oder negativ) lösen sie bei mir aus.

  1. Ich vergebe Dir!
  2. Ich segne Dich!
  3. Ich danke Dir!
  4. Ich liebe Dich! – Ich lasse los!

Mir selber vergeben:

  1. Ich vergebe mir!
  2. Ich segne mich!
  3. Ich danke mir!
  4. Ich liebe mich! – Ich lasse los!

Statt mich über das zu ärgern, was mich in der Vergangenheit verletzt hat (oder darüber, dass ich mich immer noch ärgere, über das was, ich selber getan habe), bedanke ich mich innerlich, dass diese negative Emotion bzw. die alte Störung sich bemerkbar macht hat. Denn nur so kann ich sie befreien und entlassen. Ich erkenne und nehme den Ist-Zustand an, so wie er gerade ist.

Ich wiederhole diese o.g. Formel so oft, bis sich eine Erleichterung einstellt und ich es auch spüren kann.

  1. Ich vergebe Dir! – Ich vergebe mir! Damit sage ich nicht, das Verhalten des anderen ist in Ordnung und richtig. Sondern ich erkenne, dass kein Verhalten mich verletzen kann, wenn ich nicht damit in Resonanz gehe. Indem ich sage „Ich vergebe Dir!“ lasse ich die negative Bindung an diese Situation oder diesen Menschen los.

  1. Ich segne Dich! – Ich segne mich! Damit habe ich mich mit meinem göttlichen Bewusstsein verbunden, denn nur was göttlich ist, kann andere segnen. Wenn ich mich über jemanden sehr geärgert habe und sage „Ich segne Dich!“ kann ich sofort spüren wie sich meine eigene Energie verändert.

  1. Ich danke Dir!  Ich Danke mir! Damit drücke ich aus, dass ich anerkenne, dass der andere mir nur zeigt, was in mir noch nicht erlöst/ geheilt ist. So wie die Asiaten Danke sagen, wenn sie jemand verletzt, weil sie wissen, dass uns niemand verletzen kann, wenn nicht ein Teil unseres Seins glaubt, dass wir es verdienen verletzt zu werden. Durch diese Verletzung des anderen bekomme ich die Chance diese Sache zu heilen und daran zu wachsen.

  1. Ich liebe Dich! – Ich liebe mich! Ich sehe und respektiere das Göttliche in dir. Ich liebe und akzeptiere die Situation, so, wie sie ist. Ich liebe das Problem, das zu mir gekommen ist, um mir die Augen zu öffnen und mich wieder in den Fluss des Lebens zu bringen. Ich liebe mich und dich bedingungslos mit all unseren Schwächen und Fehlern.

Für die Hawaiianer ist Ho´oponopono keine Technik, sondern ihre Lebensweise. Jeden Abend sitzt dabei die ganze Familie um den Tisch und vergibt jedem, der sie verletzt hat und bittet andersrum auch denjenigen um Vergebung, den man selbst verletzt hat –  bewusst oder unbewusst, Menschen, Tiere, Pflanzen oder sonstige Lebewesen.

Sie haben noch das Ur-Wissen, dass wir mit Allem verbunden sind.

Sie sagen dann:

  1. Es tut mir leid!
  2. Bitte verzeihe mir!
  3. Ich liebe dich!
  4. Ich danke dir!

Der Ho`oponopono Prozess in 4 Schritten:

Thema benennen: Zuerst überlege ich, was stört oder ärgert mich bei jemand anderem oder bei mir selber? Unter welchem Verhalten einer anderen Person oder bei mir selber, leide ich?

Dabei geht der Hawaiianer davon aus, dass wir selber negative Situationen erschaffen, anziehen oder erlauben, also dafür verantwortlich sind.

Also kann ich es für mich selber auflösen.

  1. Schritt: Ich verbinde mich mit meinem Herzen, meinem Mitgefühl, mit dem göttlichen Teil in mir und spüre diese Energie in mir. Das kann ein paar Minuten dauern.
  2. Schritt: Ich spreche innerlich: „Was ich erlebe, was mir angetan wird/was ich erfahre/beobachte, habe ich selbst getan/erschaffen. Ich selbst habe es getan, ich erlebe es, ich fühle es. Ich bin verantwortlich, weil es in meiner Welt erscheint und weil ich es erlebe.“
  3. Schritt: Ich spreche innerlich: „Es tut mir leid. Mich schmerzt die Lieblosigkeit, die Grausamkeit, die ich erlebe und verursache. Es schmerzt mich, dass ich in der Trennung von mir und so unter meinen göttlichen Möglichkeiten lebe.”
  4. Schritt: Ich bitte die göttliche Quelle um Vergebung. „Ich bitte um göttliche Gnade, um den Zugang zur Quelle und die Hingabe an das Göttliche Licht. Ich bitte um Segen, um Verwandlung und Heilung (der jeweiligen Situation). Ich bitte das göttliche Licht und die göttliche Liebe mir zu helfen, die Lieblosigkeit und den Irrtum in mir in Ordnung zu bringen. Heile den Schmerz und die Ungerechtigkeit in mir!

    Auszüge und Zusammenfassung aus dem Buch von Ulrich Emil Duprée

    Ho´oponopono – Das Hawaiianische Vergebungsritual

    Danke, Danke, Danke!

Aufgabe:

Notieren Sie sich die vier Sätze auf eine Karte in Handschrift und sprechen Sie die Formel so oft wie möglich, wenn Sie negative Emotionen Dingen oder Menschen gegenüber spüren.

Zur Verstärkung der Veränderung, könnten Sie noch einige Minuten in der Dankbarkeit verweilen.

Wofür bin ich dankbar?

Erstellen Sie eine Liste aller Dinge in Ihrem Leben, für die Sie Dankbarkeit empfinden. Betrachten Sie alle Bereiche Ihres Lebens: emotional, persönlich, finanziell, usw. …

Denken Sie daran: Wofür wir Dankbarkeit empfinden, das wächst in unserem Leben.

Durch die Dankbarkeitsübung können Sie sofort Ihre Stimmung verändern.

Legen Sie sich ein Dankbarkeitsbuch an und lesen Sie immer mal wieder darin und Sie werden spüren, wie sich Ihre Stimmung verändert.

Ich bin glücklich und dankbar für:….